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Vientiane – Wat Si Saket

Vientiane – Wat Si Saket ist ein unglaublicher Tempel. Man meint als Besucher, die Tempel sehen irgendwie gleich aus, doch dieser stellt diesen Irrtum richtig. Kaum ist man im Tempel, stehen Reihen von relativ großen Buddha-Statuen. Die Tempelanlage ist umrandet von einem überdachten Säulengang. An der Wand steht ein Buddha nacheinander. Der Wat Si Saket ist der älteste Tempel in Vientiane und der einzige, der die Turbulenzen der Zeit überstand. Er wurde 1818 von Adligen des Laotischen Reiches als Ausdruck ihrer Treue für ihren König gebaut. Das half dem König wenig, als er sich gegen die Siamesen wandte und seine Hauptstadt und sein Leben verlor. Der Tempel gilt als einer der wenigen Gebäude im ursprünglichen, laotischen Stil.

Vientiane – Wat Si Saket – über 10.000 Buddha

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Der Suppenhersteller „Knorr“ spendete Bänke.

Mehr als 2000 Buddha-Statuen stehen geschützt und ehrwürdig im Säulengang. Sie blicken Richtung Heiligtum in der Mitte der Anlage. Dieses Heiligtum ist sehr prächtig und aufwendig innen wie außen ausgestattet. Es ist höher als in anderen Tempeln. Die Holzdecke ist mit goldenen Rosetten verziert. Wände und Nischen sind ebenfalls mit Buddha-Statuen gefüllt. An den Wänden hängen Gemälde, die allerdings den Zahn der Zeit spürten. Sie verblichen. In der Mitte des Raumes hängen gewaltige Kronleuchter. Am Altar erhebt sich ein großer, goldener Buddha. Kleinere stehen daneben. Auch hier müssen die Buddha sich den geringen Platz teilen. Insgesamt sollen es 10.000 sein. Sie stammen aus verschiedenen Stilepochen und sind aus allen erdenklichen Materialien hergestellt. Diese vielen Buddha verfügen scheinbar über schützende Kraft, denn sie bewahrten den Tempel vor Zerstörung und Plünderung. Im Tempel fanden auch die Krönungszeremonien satt.

An der äußeren Umfriedungsmauer reihen sich kleine Grabmale oder Knochen-Stupas gedrängt aneinander. Die eingeäscherten Toten werden dort in Urnen aufbewahrt.vientiane-war-si-trolley-tourist

Im Hof stehen blühende Kakteen in Töpfen. Die zwei Dächer des Heiligtums zeigen an den Enden die üblichen Drachenköpfe. Alte Mönche wandern bedächtig umher und beobachten die vielen Touristen.

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