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Palau de la Musica Catalana

Palau de la Musica Catalana stand auf dem Programm. Sonntagmorgen, es goß in Strömen und stürmte. Drei Schirme, davon zwei Hotelschirme, gingen zu Bruch. Aber unser Besichtigungspunkt wartete. Als wir beim Palau nahe der Metro-Station Urquinaona ankamen, konnten wir nur Karten vorbestellen. Am Sonntagmorgen fand ein Kinder-Konzert statt. Eintritte sind nur mit Führungen möglich und kosten 18 Euro. Also streiften wir bis zum frühen Nachmittag durch das Barri Gotic und gingen in die Cathedral Barcelona. Rechtzeitig wieder im Palau warteten wir am Treffpunkt für Guided Tours im Cafe. Dort saß eine Malgruppe und zeichnete die wunderschönen Pfeiler in der Halle. Die Kapitele sind umrandet mit Keramik-Rosen. Das Rosen-Motiv im Jugendstil ist in Barcelona sehr oft anzutreffen. Doch nun ging die Führung los.

Palau de la Musica Catalana

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Bühnen-Hintergrund

alau de la musica catalana, barcelona, trolley-tourist.deDas Musikhaus ist außen wir innen beindruckend. Der Backstein-Bau steht eingequetscht zwischen den anderen Häusern rundherum. Deshalb sind die bunten Keramik-Mosaike erst auf den zweiten Blick auf das Gebäude zu entdecken. Es lohnt sich, etwas genauer zu schauen, denn es sind wunderschöne Jugendstil-Blumen-Motive. Bei dem scheußlichen Regenwetter sah aber alles eher grau aus. Deshalb war der Rundgang im Inneren wesentlich besser, warm und trocken.

tapas-xocolata, palau de la musica catalana, barcelona, trolley-tourist.deIm Palau finden Konzerte aller musikalischen Richtungen statt. Der Saal ist durch bunte Bleiglas-Fenster mit Tageslicht erhellt. Erstaunlich, gibt es sonst kaum auf der Welt. Die vielen Fenstern hatten aber einen gravierenden Nachteil. Im Sommer erhitzte sich der Saal enorm. Deshalb wurde in den 80er Jahren eine Klima-Anlage eingebaut. An der Decke des Konzertsaals fällt eine riesige Bleiglaskuppel auf. Wände, Fußböden, Decken, Pfeiler überall sind bunte Mosaike im Jugendstil zu sehen. Barcelonaer Familien gehen gerne ins Konzert, deshalb finden im Palau an über 300 Tagen im Jahr  Konzerte statt. Natürlich darf der Schutzpatron von Barcelona der Heilige St. Georg auch im Palau nicht fehlen und findet sich als Steinfigur wieder. Zum Schluss hörten wir noch etwas Orgelmusik. Die Orgel wurde übrigens in Deutschland gebaut. Wer für Jugendstil schwärmt, für den ist der Palau de la Musica Catalana ein Muss. Und was gab es nach der Führung? Tapas und Xocolata Calente im Cafe.

Tipp: Karten Online bestellen www.palaumusica.cat,
Tipp: In einer Seitengasse nahe des Ausgangs des Palau ist ein Supermarkt, der 24 Stunden geöffnet hat.

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