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Kambodscha

Kambodscha ist das Land zwischen Vietnam, Laos im Norden und Thailand. Der mächtige und eigenwillige Strom Mekong fließt hindurch. Es gibt Wälder und viele Sehenswürdigkeiten. Das Land hat 15 Millionen Einwohner, die überwiegend zum Volk der Khmer gehören. Kambodscha ist ein Königreich. Doch die grassierende Korruption erstickt die Wirtschaft nahezu. Der Premierminister leitet schon seit über zwanzig Jahren die Regierungsgeschäfte. Kambodscha ist weltweit bekannt geworden durch das brutale Regime der Roten Khmer von 1976 bis 1997 und dem Besuchermagneten Angkor Wat.

Kambodscha – ein Stelzendorf im Überschwemmungsgebiet

kambodscha-maedchen-trolley-touristEin Dorf auf Stelzen liegt bei der Stadt Siem Reap am Binnensee Tonle Sap. Jetzt ist der Wasserstand eher niedrig, doch während des Monsunregens steht das Wasser drei Meter höher. Die Straße ist dann verschwunden und im Wasser sind nur die Häuser zu sehen. Wege werden mit Booten erledigt. 70 Prozent der Häuser sind ohne Strom. Es gibt zwar Stromleitungen, doch der Strom muss bezahlt werden. Das ist für viele Familien einfach zu teuer. Und ebenso gibt es keine Kanalisation. Die Menschen leben von der Hand in den Mund. Obwohl manche Häuser sehr gut ausgestattet aussehen. Während andere sehr klein und armselig wirken. Die Menschen in dieser Gegend haben eine Lebenserwartung von durchschnittlich 49 Jahren. Es gibt hier keine Schule. Die Menschen leben vom Reisanbau und vom Fischfang. Das ist überall zu sehen. Kleine silbrig glänzende Fische liegen an der Sonne auf der Straße zum Trocknen aus. Die kommen dann in den Räucherofen. An einer anderen Stelle hacken Frauen und Kinder Fische klein. Wozu? Vielleicht für Fischsauce?kam-fische-trolley-tourist

Häuser auf Stelzen

kam-haus-trolley-touristDie Häuser bestehen zumeist aus Holz. Das ist nicht sehr stabil und während der Überschwemmungszeit geht immer mal etwas kaputt. Diese wackligen Unterkünfte müssen ständig kontrolliert und repariert werden. Doch es ist alles vorhanden. Weiter entfernt glänzen die goldenen, geschwungenen Dächer eines Tempels. Natürlich steht der auf festem, höherem Untergrund. Es gibt Cafés mit Fernsehen zu entdecken und Läden. Bei einem Haus ist ein Zelt aufgebaut. Dort findet gerade eine Hochzeit statt. Der Mönch spricht und die Hochzeitsgesellschaft sitzt andächtig davor und hört zu. Eigentlich ein ganz gewöhnliches Dorf.

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