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Demel Wien

Demel Wien reicht völlig, denn jeder kennt die K. u. K. Hofzuckerbäckerei Demel und hat dort bestimmt schon einen Café getrunken. Und Wien ohne Demel wäre schlicht unvollständig. Die Traditionsbäckerei Demel, gegründet 1786, belieferte das kaiserliche und königliche Herrscherhaus mit ihren Köstlichkeiten. Heute kann jeder das Café besuchen, der sich in die Zeit des Rokoko zurückversetzen möchte. Oder nur etwas trinken und ein Stück der sagenhaften Torten probieren. Besonders zu empfehlen ist die Nugattorte. Doch dafür sollte ein opulentes Abendessen entfallen, denn das Tortenstück ist groß und macht satt. Über die Kalorien schweige ich besser. Es ist gemütlich im Demel und eigentlichen den ganzen Tag über ausgesprochen gut besucht. Die Einrichtung ist wie im 18. Jahrhundert und man muss sich einfach dort wohlfühlen.

Demel Wien – Frühstück oder Nachmittagskaffee

demel-schild-trolley-touristHohe Räume, kleine Tischchen und Stühle und blinkende Kronleuchter an der Decke, das ist das Ambiente des Demel-Kaffeehauses. An der Seite gibt es eine Schaubäckerei. Durch Glasscheiben hindurch können Interessierte den Konditoren bei ihrem Handwerk zuschauen. Die kunstfertigen Leckereien werden aufwendig in Handarbeit hergestellt. Köstlichkeiten, mit viel Aufwand gefertigt und allzu schnell verspeist.

Beim Ausgang ist der Shop. Dort liegen die Produkte, Bonbons, Schokoladen, Kuchen und Torten, Kekse in geschmackvollen Verpackungen zum Kauf bereit. Wer Einkaufstüten mag, bekommt Gekauftes in einer eleganten Version überreicht.

Demel eröffnet demnächst eine Filiale in New York. Bislang gibt es die demelschen Köstlichkeiten dort nur online.

Doch Demel ist nicht das einzige Café in Wien, davon gibt es etwa 150. Die Wiener Kaffeehauskultur hat es sogar ins Immatrielle Weltkulturerbe geschafft. Schon 1684 wurde das erste Café urkundlich erwähnt.

Weitere Informationen:
K. u. k. Hofzuckerbäcker Ch. Demel’s Söhne GmbH, Kohlmarkt 14, A-1010 Wien
Öffnungszeiten: täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr
Webseite: www.demel.at

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2 Gedanken zu „Demel Wien

  1. Walter Lux

    Wir waren letzte Woche 3 Tage in Wien,und natürlich auch im Cafe Deml.Leider wurde der hintere Teil des Cafes dadurch “geschändet”das man die Konditorei dort in einer Art Glaskasten plaziert hat.Es ist zwar schön,wenn man Zuckerbäckern bei der Arbeit zusehen kann.Aber es paßt in`s Deml einfach nicht hinein. Zudem ist das schöne Cafe im Erdgeschoß dadurch doch recht beengt.Der Kaffee und die Kuchen sind aber immer noch so exquisit wie zu Maria Theresias Zeiten.Die Bedienungen sind trotz vieler Touristen sehr zuvorkommend und nett.

    Antworten
    1. hehe Beitragsautor

      Hallo,
      Café Demel gehört einfach zu einem Wien-Besuch. Der Glaskasten überrascht erst einmal in dem sonst alten und ehrwürdigen Ambiente. Aber wegen der Hygiene bei der Herstellung von Lebensmitteln muss das sein. Und wenn ich mir überlege, Besucher mit Husten beugen sich über eine Torte, von der ich später womöglich ein Stück esse, ist mir der Kasten schon lieber.
      Das Demel ist alt und eng, ist so. Macht aber den Reiz aus.
      LG Helga

      Antworten

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