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Danang in Vietnam

Danang in Vietnam ist bequem innerhalb einer Stunde mit dem Flugzeug von Saigon aus zu erreichen. Die Stadt selber hat nicht so viel zu bieten wie die Orte in ihrer näheren Umgebung, aber dennoch lohnt ein Besuch. Sie erinnert an den schrecklichen Vietnamkrieg, denn sie liegt auf der ehemaligen Trennungslinie zwischen Nord- und Südvietnam. Hier in Danang direkt am Meer war die wichtige Militärbasis der US-Armee und sie bauten Flughäfen. Danang in Vietnam ist heute die viertgrößte Stadt in Vietnam.

Danang in Vietnam mit Museum der Cham-Skulpturen

danang-in-vietnam-cham-museum-trolley-touristVor dem Cham-Museum steht eine lange Reihe von wartenden Rikscha-Fahrern. Das Wetter ist trübe, das Geschäft scheint schlecht. Doch die Fahrer nehmen es gelassen und lesen Zeitung.

Das überschaubare Cham-Museum im französischen Stil ist von Franzosen 1915 gegründet worden. Hier sind die alten Skulpturen der Cham aus dem 7. bis 13. Jahrhundert untergebracht. Sie stammen aus der 20 Kilometer entfernen Ortschaft My Son. Dort veranlasste der König Indravarman den Bau des buddhistischen Tempels. Sieben Millionen Cham lebten im ganzen südlichen Vietnam und schufen 800 Bauten. Eine Übersichtskarte im Museum zeigt ihre Niederlassungen. Sie siedelten bevorzugt an der Küste. Nach dem 13. Jahrhundert ging das Volk der Cham unter, der Tempel wurde zerstört und geriet in Vergessenheit. Das Volk der Vietnamesen übernahmen die Gebiete.

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Hockey-Spieler

1902 fanden zwei Franzosen die verschüttete Tempelanlage. Sie war zur damaligen Zeit vollständig zerstört. Den Skulpturen im Museum nach zu urteilen, muss sie sehr kunstvoll und beeindruckend gewesen sein. Sie zeugen von den Einflüssen des Buddhismus, des Hinduismus und der chinesischen Kultur. Besonders die Figur einer Tänzerin begegnet einem öfter wieder. Sie sieht irgendwie komisch aus, denn sie verrenkt den Arm seltsam.

Gelber Drachen-Brücke

danang-gelber-drache-trolley-touristDas Museum liegt an einer Hauptstraße. Gleich gegenüber ist eine Brücke. Darüber schlängelt sich ein gelber Drache. Samstag und Sonntag abends qualmt der Drache. Das Monument entwarf ein vietnamesischer Künstler. Der Platz vor der Drachen-Brücke scheint gerne besucht zu werden. Das nutzte eine Bierfirma und stellte große Rahmen geschmückt mit Blumen dort auf. Kinder und Erwachsene haben ihren Spaß.

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Daneben steht ein Blumenstand. Die sind überall zu finden, denn die Familien decken sich mit Blumen für das bevorstehende Neujahrsfest ein. Die Stadt Danang scheint reicher zu sein als Saigon, denn es sieht in Straßenbild sauberer und aufgeräumter aus. Das liegt wahrscheinlich an den breiten Straßen. Die riesigen Veranstaltungs- und Sportpaläste an den vierspurigen Straßen lassen ein gutes Auskommen vermuten. Die Küstengrundstücke sollen schon an Touristen-Firmen verkauft sein. Vietnam vermarktet seinen Strand. Der Kommunismus ist weit weg.

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