Couchabenteurer

Couchabenteurer

Wie heißt Dein Blog?
Mein Blog heißt: Couchabenteurer.de und ich Marlene.
Wie lange schreibst Du schon?
Mein erster Artikel entstand 2005 aber damals noch für Freunde und Bekannte im kleinen Kreis.
Dann habe ich zwischen 2011-2013 für South African Tourism professionell geblockt und weiterhin privat über WordPress.org.
2015 habe ich beschlossen dem Kind einen richtigen Namen zu geben und den Blog „Couchabenteurer“ zu nennen. Außerdem wollte ich ihm ein eigenes zu Hause zu geben. Mitte des Jahres stand dann die eigene Website unter www.couchabenteurer.de 
Wie oft veröffentlichst Du Beiträge?
Ich schreibe täglich und meist auch nicht nur einen Beitrag. Ein bisschen richtet sich das nach dem Umfang des Artikels. Gehört viel Bildmaterial und entsprechende Auswahl und Aufbereitung dazu, dann schaffe ich nur einen Blogeintrag am Tag.
Welche Gründe hattest Du, die Artikel-Intervalle so zu wählen?
Mein Blog soll nicht nur mein Tagebuch sein, sondern einen Mehrwert für den Leser bieten. Wenn ich ein Thema anfasse, dann ergeben sich oft Folgeartikel, die neben der heiteren Geschichte die zum Reisen animieren soll auch nützliche Informationen bietet. So erkläre ich dann gleich noch, wie man günstige Flüge findet, seinen Mietwagen je nach Land richtig absichert oder ich helfe mit Anleitungen zur Daten und Dokumentensicherung. Ich schreibe viel, denn ich möchte mit meinen Blog auch viel Mehrwert anbieten und so ergibt es sich eben, dass ich fast täglich Inhalte veröffentliche.
Welche Themen interessieren Dich bei einem Land besonders?
Ich liebe es mich mit den Menschen, der Kultur und ihren Lebensweisen auseinander zu setzen. Dabei spielen auch ethnische, soziale und umweltpolitische Themen eine Rolle. Das hört sich erst mal schwerwiegend an, betrifft aber eigentlich jeden Urlauber.
Kein Land ist schön, wenn es vermüllt ist, wenn die Menschen sich bekriegen oder bestialisch Tiere abgeschlachtet werden und man das mit ansehen muss. Deshalb fließt auch so etwas in meinen Blog mit ein. Auch weil viele davon oft gar nichts wissen aber auch, weil ich denke das wir als Reisende auch Verantwortung tragen. Mit unserer Entscheidung in ein Land zu reisen oder eben nicht, können wir auch zum Wandel beitragen. Sei es, dass man Länder boykottiert auf Grund ihrer Moral oder sie eben unterstützt für ihre Politik oder ihre Umweltinitiativen.
Wenn viele Menschen sich ihr Urlaubsziel bewusst und nach diesen Kriterien auswählen, dann hat das Folgen für alle Länder. Die einen überlegen, was sie besser machen können und die Länder die bereits vorbildlich agieren werden von dem Geld unterstützt, was wir ins Land bringen.
Costa Rica ist da ein hervorragendes Beispiel. Das Land setzt auf sanften Öko-Tourismus sowie Naturschutz und ist deshalb für viele Reisende ein lohnendes Ziel geworden.Solche Länder unterstütze ich dann nicht nur mit meiner Reise.
Ich zeige anderen Interessierten warum es sich lohnt dahin zu reisen. Ich berichte darüber welche Initiativen oder Projekte zum Wandel beigetragen haben und wo man sich vielleicht auch selbst einbringen kann.
So viele Reisende möchten auch in ihrem Urlaub Gutes tun, soziale Projekte unterstützen oder sich im Naturschutz engagieren. Scheitern aber an den Vermittlungsagenturen und den enormen Kosten die aufzubringen sind.  Dabei kann man Projekte auch direkt vor Ort finden, sich das Geld sparen und sinnvoller einsetzen. Auch dabei versuche ich zu helfen. Wann immer ich auf meinen Reisen wertvolle Initiativen entdecke, stelle ich sie auch auf meinem Blog vor. Ich nenne diese Rubrik „Social Traveling“
Was war bisher Deine Traum-Reise?
Ich habe 2011 eine Traumreise nach Südafrika gewonnen und dort wirklich die Zeit meines Lebens gehabt. Quadbiken & Sandboarden in den Sanddünen, Oldtimertour ins Weinland, Abseilen vom Tafelberg und Wildlife in einer Luxus-Lodge. Noch dazu hat diese Reise mein ganzes Leben auf den Kopf gestellt und war der Anfang von meinem jetzigen Weg.
Ist es manchmal lästig für Dich, Blog-Beiträge zu verfassen?
Ja, wenn ich Dinge erlebt habe die ich nicht schön fand. Unsere Zeit in Brasilien zum Beispiel. Hier habe ich mich unheimlich schwer getan irgendwas schön zu finden und darüber zu berichten.
Viele haben bei Brasilien nur schöne Frauen in knappen Bikinis, Caipis und Strandbars im Kopf. Leider ist die Realität eine andere. Massive Umweltzerstörung, Brände, Abholzung und auch immer noch Korruption sind hier der Normalzustand.
Zudem haben die Brasilianer keinerlei Sinn für Sauberkeit oder Nachhaltigkeit. Müll wird vors Haus auf die Straße geworfen. Ist der Dreckberg irgendwann zu groß, wird er abgebrannt.
Im Straßenverkehr herrscht Anarchie und das Essen war einfach nur schlecht. So viel Ehrlichkeit vertragen die meisten Leser nur leider nicht und mir macht es auch keinen Spaß darüber zu schreiben.
Welche Kanäle zur Bekanntmachung Deiner Artikel außer Deinem Blog nutzt Du noch?
Ich nutze eigentlich alle Social Media Kanäle außer Snapchat. Ich bin Fotografin und lieber hinter als vor der Kamera. Ich fühle mich damit einfach nicht wohl derart im Mittelpunkt zu stehen. Ich inspiriere dann doch lieber mit Aufnahmen atemberaubender Orte auf Instagram. Aber wer weiß, vielleicht verliere ich ja doch noch mal die Scheu und probiere mich daran.
Warum schreibst Du einen Blog?
Weil ich es liebe Menschen zu inspirieren. Sei es durch mitreißende Geschichten, aufregende Storys, durch atemberaubende Videos oder einfühlsame Bilder. Ich wünsche mir, dass mehr Menschen ihre Couch verlassen, aktiv werden und ihr Leben leben. Das sie sehen und erkennen wie großartig unser Planet ist, wie interessant andere Kulturen sind und wie wundervoll es ist das alles für sich zu entdecken. Auch bin ich der festen Überzeugung das Reisen und Erleben dazu beiträgt, dass man anders mit Menschen und der Umwelt umgeht. Denn was man lieben gelernt hat, dass zerstört man nicht, sondern setzt für dessen Schutz ein. Das kann das Riff sein in dem man tauchen war oder auch ein ganzes Land, das von Krieg bedroht ist. Man fühlt sich verantwortlich und wird alles dafür tun es zu erhalten und zu beschützen. Wie viel besser könnte es die Welt machen, wenn mehr Menschen reisen und das für sich entdecken würden? Dazu trage ich gerne bei mit meinem Blog.
Welchen Tipp hast Du für Reiseblogger?
Sei du selbst. Sei unique! Kopierte Inhalte gibt es genug. Schreib über das was dich bewegt und finde damit deine Leserschaft. Versuche nicht in den Wettstreit mit den „großen“ der Branche zu treten, die haben sich allzu oft ohnehin schon längst selbst verloren.
Finde deine ganz eigene Nische. Kein Mensch braucht mehr die hundertste „ultimative Packliste“ die dann gar nicht zu den eigenen Bedürfnissen passt. Spar dir derartige Beiträge und biete den Lesern etwas von deinem einzigartigen Erfahrungsschatz an.
Du reist viel im Campingfahrzeug? Dann sag was es dabei zu beachten gibt! Du bist mit Partner und Kindern unterwegs? Dann gib anderen Familien eine Hilfestellung zu ihrer Urlaubsplanung. Du hast eine bestimmte Art mit Ängsten auf Reisen umzugehen, dann sei hier eine Informationsquelle und Unterstützer für Andere.
Und auch ganz wichtig: Verbeiß dich nicht in Zahlen. Jeder steht mal am Beginn und ein Analyse-Tool wird dich gerade in der Aufbauphase eher demotivieren. So lange es dein Hobby ist und du damit kein Geld verdienen musst würde ich mich davon nicht beeinflussen lassen. Steck deine Energie eher ins Schreiben und die Verbreitung deines Blogs anstatt dich an der Zahlenanalyse auf zu reiben.

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