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Chua Tran Quoc Pagode Hanoi

Chua Tran Quoc Pagode Hanoi ist das älteste Heiligtum in der Hauptstadt. Ihre Entstehung geht bis ins 6. Jahrhundert zurück. Aber sie stand nicht immer auf einer Halbinsel im Westsee, sondern in einem nahe gelegenen Dorf am Roten Fluss. Nach einer Überschwemmung bauten die Gläubigen die Pagode ab und wieder an einem sicheren Platz im Westsee auf. Nach Zeiten des Verfalls ist das Heiligtum heute renoviert und strahlt in altem Glanz. Das bewirkten unter anderem die vielen Touristen, die sich für diese alte Pagode interessierten. 80 Prozent der Vietnamesen sind Buddhisten. Das macht sich auch die kommunistische Regierung zunutze und unterstützt den Buddhismus.

Chua Tran Quoc Pagode Hanoi mit zwei Mönchen

chua-tran-hanoi-trolley-touristNach dem palmengesäumten Weg auf die Halbinsel ist gleich der ummauerte Friedhof der Mönche zu sehen. Dort sind zahlreiche Grab-Stupas in verschiedenen Größen versammelt. Die Asche der verstorbenen Mönche ist hier beigesetzt. In diesem Areal befindet sich auch der weithin sichtbare hohe Pagodenturm aus roten Backsteinen gemauert. Besonders interessant sich hier die vielen kleinen sitzenden Buddha in den Nischen. Eine Gebetshalle zur Verehrung der verstorbenen Mönche ist angegliedert.

Der Fußweg geht weiter zur Haupthalle des Tempels. Hier prangen vergoldete Buddha und ihre Wächter. Meist sind es drei Buddha, einer für die Gegenwart, einer für die Vergangenheit und einer für die Zukunft. Die Gläubigen müssen nicht unbedingt zum Tempel gehen, sie können auch zu Hause an ihren Hausaltären ihre Gebete verrichten. Natürlich stehen wieder Opfergaben davor unter anderem die bekannte Buddha-Hand. Die zwei hier lebenden Mönche dürfen sich etwas von den Opfergaben für ihren persönlichen Bedarf nehmen, der Rest geht an die Armen. Erwähnenswert ist, dass das Dach der Tempelhalle mit schuhspitzen-förmigen Dachziegeln gedeckt ist. Die durften eigentlich nur für die königlichen Gebäude Verwendung finden. Bei diesem alten Tempel wurde jedochbeine Ausnahme gemacht.

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Geschäfte vor dem Tempel

Ist der Rundgang beendet, warten beim Ausgang viele Händler. Teilweise sind es Souvenir-Händler, aber andererseits auch Frauen, die Opfergaben verkaufen. So fallen die lebenden, kleinen Schildkröten auf. Es soll Glück und Pluspunkte im Jenseits bringen, eine Schildkröte zu kaufen und in den See in die Freiheit zu entlassen. Dahinter steckt die Philosophie des Buddhismus, Leben zu retten.

Weitere Informationen:
Öffnungszeiten: täglich von 7.00 bis 11.30, 13.30 bis 18.00 Uhr
Eintritt: frei

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