Archiv der Kategorie: Russland

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Karl Marx und das Kapital

Karl Marx und das Kapital – sein Buch, das er vor 150 Jahren veröffentlichte. Am Anfang dachte er, er wäre innerhalb von ein paar Wochen damit fertig.  Das jedenfalls schrieb er seinem Förderer und Sponsor Friedrich Engels. Doch er brauchte noch einige Jahre, bis er das Mammutwerk abgeschlossen hatte. Das Original der Erstausgabe ist in „Museum für Arbeit“ in Hamburg zu sehen.

Und „Das Kapital“ sollte das 20. Jahrhundert prägen wie kein anderes Werk. Es gab weltweit Umwälzungen und Revolutionen. Die Staaten erlebten komplett andere Regierungen und Staatsformen. Noch heute gibt es brenzlige Konflikte zwischen kommunistisch geprägten Regimen und dem Westen.

Karl Marx und das Kapital – Lenin in Russland

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Lenin-Denkmal in Moskau

Russland verschrieb sich nach dem Zarenreich und nach den Revolutionen dem Kommunismus. Nach Jahrzehnten der Planwirtschaft hat es seine Lehren aus der Theorie gezogen. Als die Sowjetunion zerfiel, wurden die kommunistischen Fesseln gelöst und der Kapitalismus kehrte ein.

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Lenin-Denkmäler gibt es öfter

Doch in den russischen Städten sind während der Umwälzungen die Standbilder nicht von ihren Sockeln gestoßen worden.

So ist Lenin in so manchem Park zu sehen, Karl Marx schon seltener. Auch Statuen der Arbeiter- und Bauernbewegung fallen dem einfachen Touristen auf. Sie gehören zu Russland und sind Teile der bewegenden Geschichte.

Doch das heutige St. Petersburg verbannte seinen Namen Leningrad, den es von 1924 bis 1991 zu Ehren Lenins getragen hatte, in die Geschichtsbücher.

Obwohl der Kommunismus fast abgeschafft ist, warnen Wirtschaftswissenschaftler besonders nach der Bankenkrise und dem zunehmenden Abstand zwischen Arm und Reich vor möglichen Konflikten.

Sie meinen, die Theorien von Karl Marx aus seinem Buch „Das Kapital“ sind nach wie vor aktuell.

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Wodka oder Vodka

Wodka oder Vodka oder Wässerchen ist der andere verniedlichende Name für die Spirituose mit immerhin 40 Volumenprozent. Wodka ist in Russland und auch Polen das beliebte Nationalgetränk Nr.1. Wer Wodka erfand und aus Getreide (Roggen, Weizen) brannte, bleibt im Unklaren der Geschichte. Russland und Polen beanspruchen beide die Erfindung. Der erste schriftliche Eintrag stammt jedenfalls aus dem Königreich Polen.

Allerdings soll der Legende nach ein Herrscher Russlands, als der den rechten Glauben auswählen sollte, sich für die orthodoxe Religion entschieden haben. Im Islam war Alkohol verboten. Er fand auch, dass ins kalte Russland unbedingt ein wärmendes alkoholisches Getränk gehörte. Weiterlesen

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Basilius-Kathedrale auf dem Roten Platz

Basilius-Kathedrale auf dem Roten Platz steht prägnant und unübersehbar auf dem Platz. Jeder Tourist, der die Hauptstadt Russlands besucht, geht an ihr vorbei oder hat genügend Zeit für einen Gang ins Innere.

Kaum zu glauben, dass dieses Kleinod von „Iwan dem Schrecklichen“ im 16. Jahrhundert in Auftrag gegeben wurde. Aber es wäre nicht Iwan gewesen, wenn es nicht auch hierzu eine grausige Sage gibt. Demnach war er von der Kirche so beeindruckt, dass er den Architekten blenden ließ, damit der keine Schönere bauen konnte. Die Legende soll aber frei erfunden sein, aber „Iwan dem Schrecklichen“ ist allerhand zu zutrauen.
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Das Singerhaus in Sankt Petersburg

Das Singerhaus in Sankt Petersburg ist kein Geheimtipp mehr, denn wer die Stadt besucht, wird dort sicherlich einkehren. Das kann durchaus möglich sein, denn es liegt an einer Hauptstraße, dem Newski Prospekt. Nach einem langen Spaziergang durch die Innenstadt kann man sich hier erholen und eine Kleinigkeit essen oder trinken. Das Gebäude ist im Ganzen sehr interessant. Und dazu gehört nicht nur die unvergleichliche Fassade im Jugendstil aus Stein, Metall und Glas. Weiterlesen

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Das Neue Jungfrauenkloster in Moskau

Das Neue Jungfrauenkloster in Moskau liegt etwas außerhalb der Hauptstadt Russlands, aber ein Besuch lohnt allemal. Es ist ein typisches sogenanntes Wehrkloster mit Mauern, Wehrtürmen und allem nötigen im Innern. Im 16. Jahrhundert ist es erbaut und heute zum UNESCO-Welterbe avanciert.

Da hier auch die verwitweten Ehefrauen, unverheirateten Schwestern und Töchter lebten, gelangte das Kloster zu einem stattlichen Einkommen (Mitgiften) und wurde mit Spenden bedacht. Das drückt sich einigen Kirchen und Bauten aus. Unter anderen lebte hier die Halbschwester Zar Peter des Großen (1682-1725), die ihm den Thron streitig machen wollte. Weiterlesen

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Hinter den Mauern-Kreml Moskau

Hinter den Mauern-Kreml Moskau – ist eine weitläufige Anlage, die früher die geschützte Burg der Stadt war. Im 12. Jahrhundert stand an diesem Platz die erste Burg. Vom Roten Platz aus sind nur die roten Mauern und ein paar Türme zu sehen. Doch im Kreml befindet sich der Arbeitsplatz Putins. Wenn er morgens in sein Büro kam, wurden rundherum die Straßen gesperrt, heute fliegt er mit dem Hubschrauber ein.

Ein Kreml mit Burg, Mauer oder Wall rundherum befindet sich in jedem größeren Ort in Russland, stellt also eigentlich nichts Besonderes dar. Außer das der Kreml in Moskau so groß ist, die unermesslichen Schätze der Zaren beherbergt und Sitz des Präsidenten und der Verwaltung ist. Weiterlesen

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Russische Kulinarik

Russische Kulinarik oder Essen und Trinken in Russland umfasst leckere Spezialitäten. Wer Russland besucht, sollte nicht versäumen, die traditionelle russische Küche zu erobern.

Und oft bekommt man Gerichte, die aussehen wie Maultaschen oder gefüllte Teigtaschen in vielen Formen. Die Füllungen können sein: Eier, Hackfleisch, Gemüse, Pilzen, Kräutern, Obst, Konfitüren.

Solcherart zubereitete Teigtaschen oder der englische Begriff „dumplings“ können schonend erwärmt sein in heißem Wasser oder auch knusprig frittiert. Weiterlesen

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Das Kaufhaus Gum Moskau

Das Kaufhaus Gum Moskau – ein Warenhaus, ein Luxus- und Konsumtempel, ein Einkaufzentrum direkt am Roten Platz vereint viele Bezeichnungen. Auf jeden Fall ist es ein absolutes Muss für jeden Besucher der Hauptstadt Russlands.

Es befindet sich seit 1893 an Roten Platz und war einmal das größte Kaufhaus Europas. Ähnlich wie die wechselvolle Geschichte Russlands erlebte das Kaufhaus Höhen und Tiefen. In der Sowjetzeit war es jahrzehntelang geschlossen, wurde aber später als Staatliches Warenhaus wieder eröffnet.

Heute ist es ein Luxuskaufhaus mit 200 Stores aller global bekannten Marken. Auch hier ist von den Auswirkungen der Sanktionen nichts zu spüren. Es wird geschaut, gefühlt, gekauft oder gebummelt und darin einfach nur Zeit angenehm verbracht. Weiterlesen

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Was ist Mausoleum?

Was ist Mausoleum? Ein Mausoleum ist ein monumentales Grabmal. Dazu gehören alle Bauten, in denen wichtige und weniger wichtige Menschen beerdigt sind. Manchen Herrscher ist ein prunkvolles Grabmal so wichtig, dass sie schon bei der Thronbesteigung mit dem Bau beginnen. Man weiß ja nie, wie es kommt!

Der Begriff „Mausoleum“ stammt von dem Kleinkönig „Mausolos“, der von 377–353 v. Chr. in der Südwesttürkei in der Nähe von Bodrum lebte. Er ließ ein dermaßen aufwendiges Grabmal errichten, das es zu den „Sieben Weltwundern der Antike“ zählte. Weiterlesen

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Matroschkas

Matroschkas sind typische und beliebte Souvenire aus einem Urlaub in Russland. Diese Holzpuppen sind ineinander verschachtelt, sodass in der großen Puppe, weitere kleine stecken. Die Schachtelpuppen sind eiförmig, bunt bemalt und es gibt sie in vielen Variationen.

Ein russischer Maler und ein Holzschnitzer entwarfen sie 1890. Als Vorbild soll eine japanische Puppe gedient haben. Die ersten Puppen sind nach der Tracht der russischen Bäuerinnen bemalt und meist Frauen. Sie sehen gemütlich aus und mütterlich. Ihre Eierform erinnert an die schon in heidnischen Zeiten bemalten Eier. Erste Puppen waren als Spielzeug für Kinder gedacht und sollten die Werte von Fruchtbarkeit, Mutterschaft und Familie vermitteln. Weiterlesen